Sonntag, 24. August 2008

Fuer Marymi & LorettaLametta:)




Samstag, 23. August 2008

Not Giving A...:)

The Bastard Break Up

Mittwoch, 20. August 2008

Strange Days

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heisst zwar einer meiner Lieblingsfilme, ich könnte es aber auch ausweiten auf "Strange Lifes". Am letzten Freitag hatte ich meine kleine nette Sommerparty in der Bar im Haus, wo ich wohne. Eine kleine und feine Auswahl an Bekannten und Freunden waren da; das Ganze hat bis in die frühen Morgenstunden gedauert. Seitdem bin ich etwas alle. Eigentlich so richtig alle.

Inwiefern man passives Verletzen anderer und das Tragen der Konsequenzen danach als intensives Leben bezeichnen kann, bleibt für mich außer Erfahrung. Mir hat ja keiner etwas getan in den letzten Tagen. Trotzdem fühle ich mich so, als hätte ich eine Riesenladung Energie in ein schwarzes Loch geschleudert. Mir ist etwas Schreckliches neulich wieder mal bewusst geworden. Ich habe einen Teil meiner Freunde gesehen und mit ihnen gesprochen über ihr Leben, über das, was sie bewegt und was sie gerne in ihrem Leben bewegen würden. Seit dem bin ich krank und bleibe Zuhause, denn meine Patienten hätten momentan nichts von mir, was ihnen gut täte. Das Schreckliche war etwas, was sie irgendwie in ihren Leben gemeinsam hatten: das Fehlen von Liebe. Ich rede nicht von "Liebe" in den sogenannten "Beziehungen", die manche führen. Das Wort Beziehung müsste ich noch nicht mal in Anführungsstriche setzen, wenn man sich auf eine Definition einigen könnte. So wie ich , wenn ich in die Fremddynamik anderer hineingezogen werde, das Wort Beziehung definiere, kommt sicher nicht der Bedeutung nahe, die viele andere damit assoziieren. "Zerren", "sich zwanghaft auf jemanden/etwas beziehen", "zwingen, den anderen den eigenen Schmerz zu ertragen", eben das Fehlen von Liebe. Mir ist mal wieder wiederholt in den letzten Tagen vor Augen geführt worden, wie ein Mensch den anderen verletzt...so ganz beiläufig. Zum Beispiel, indem man seinen X-Freund/ seine Ex-Freundin erwähnt, so als ganz allgemein, angeblich emotionslos, nur als ein Beispiel bei einem allgemeinen Thema. Das Zucken im Gesicht des Gegenübers nicht bemerkend. Sarkastisches Flirten, aber mal so richtig aus der fiesen Ecke, die "höhere" Position der eigenen Person seinem Gegenüber klarmachend. Wehe, der andere würde einen direkt darauf ansprechen, "ach was, das ist doch nur Flirten". Wirklich? Dann bin ich eine ziemlich harmlose Flirterin. ( ich habe immer sehr bewusst verletzt, auch nicht besser). Anscheinend habe ich mich auch wirklich aus einem "menschlichen" System herauskatapultiert. Denn das, was ich bei aller Liebe zu meinen Freunden sehe, möchte ich nicht mehr haben. Mir tut der Gedanke an sie momentan fast schon körperlich weh. Wie kann es bitte sein, dass sich Menschen so sehr selbst verachten? Sie sind mir doch mehr als Gold wert. Wie kann es denn sein, dass sich solche Menschen irgendwelchen Süchten hingeben, um ihre Emotionen nicht "ertragen" zu müssen? Wie kann man sich nur selbst so zerstören? Das müsst Ihr doch alle nicht. Wie kann der Weg zum eigenen Herzen nur so zugemüllt sein? Wie soll dabei der Weg zum anderen Herz denn frei sein? Ich verstehe es nicht, ich verstehe es wirklich nicht. Wie kann ich noch etwas in Euch sehen, während Ihr den Glauben an Euch selbst verliert? Wie soll das gehen? Irrtum, es ist nicht das, was viele so gerne behaupten: "die Menschen sind von mir enttäuscht, wenn sie merken, dass ich nicht der/ die bin, was sie in mich hinein interpretiert haben". Das ist nur Selbstkasteiung. Ein LIEBENDER Mensch ( nicht der berechnende, der jemanden dazu bringt, sich auf seine Ebene anzugleichen, in dem er etwas befriedigt, was andere vorher zerstört haben) sieht in jemand anders genau den -von mir aus den unbewussten- Glauben an sich selbst. Enttäuscht ist man nicht vom anderen, wenn dieser sein Potenzial nicht auslebt. Nein. Man hört auf, an ihn/ sie zu glauben, weil diese kleine Zelle nicht mehr existiert. Weil der andere sich entschieden hat, seinen Ängsten nachzugeben. Weil, weil, weil, blablabla. Es ist so schwer, das jemandem klar zu sagen, dass ich mich schon flash- Animationen und Zeichnungen bediene, um die Bilder bei anderen erzeugen zu können, die ich sehe. Seltsamerweise klappt das bei vielen, wenn auch nur momentan, aber es klappt. Es gibt wirklich wenige, mit denen man seelisch so kommunizieren kann, dass gar nichts notwendig ist. Nur die Ängste des Einzelnen sind leider meistens größer, als der Drang, sie zu überwinden. Erkannt, statt verkannt zu werden. Die meisten wollen anscheinend nicht einfach geliebt werden, einfach so. Das würde ja auch Nähe bedeuten. Menschen, die ihr eigentlich brilliantes Gehirn dazu zwingen, linear zu denken, setzen Nähe mit Symbiose gleich. Hilfe. Das ist der Einsame, in dessen Welt man sich nicht lange aufhalten möchte.

Auf jeden Fall ist seit gestern der Grundstein für mein zweites Buch gelegt. "exlabyrinthus". Das wird eher ein Sachbuch. Vor ein paar Jahren wäre ich stolz gewesen, dass ein Verleger den "Lila Reiter" in die Belletristik- Sparte eingeordnet hat. Nicht mal das freut mich gerade so richtig. Das Zweite wird auf Physik und Neuro basieren. Am liebsten würde ich die ganze Nacht wach bleiben, um es in einem Abwasch herunter zu schreiben, ich habe nämlich alles im Kopf. Miriam möchte sich Gedanken um das Haptische machen und ich werde einen befreundeten Physiker bitten, gegenzulesen. Wer weiss, vieleicht kapiere ich alles nicht so richtig, habe ja kein Physik studiert. Während "Lila Reiter" aus der Tiefe nach außen kam, wird "exlabirynthus" den Weg des Verstandes nach unten beschreiben. Holographisch, wie es sich gehört. Für Verstandesmenschen, die den Weg zu ihrem Herzen und ihrer Intuition suchen. Mal schauen, was das wird. Vielleicht spüle ich es am Ende das Klo runter:).

"Der rote Faden" als tag passt nicht mehr, eigentlich auch nicht "Transformation & Metamorphose". Irgend etwas hat aufgehört, eine große Rolle in meinem Leben zu spielen. Ich hatte auch wieder einen Traum. Die fehlende Liebe einer Person mir gegenüber konnte diesmal so richtig erfassen. Diese Person wirkte dabei auch noch geistig zurückgeblieben. Kalt, wirklich kalt.




Dienstag, 12. August 2008

JessasMaria

Das ist eine email von einer Mutter an ihre Tochter, die sich fuerchterlich darueber aufregt, dass ihre Freundinnen soviel Gezeter um ihre Kinder machen und fuer nichts mehr zu gebrauchen sind. Fand ich sehr suess von der Mutter:


"Dann fällt mir noch was ein, was ich Dir nicht vorenthalten wollte in Bezug auf junge Mütter mit ihren kleinen Kindern und der Ablenkung durch "selbige", wenn sie mit Freunden oder anderen Erwachsenen zusammen sind. Ich habe in einem schlauen Buch gelesen, dass sich die Gläubigen schon recht früh daran gestört haben, dass Maria immer mit dem Jesuskind auf dem Schoss dargestellt wird und dadurch nicht direkt anzusprechen ist für die Sorgen und Nöte der Leute. Daraufhin wurde Maria meist alleine dargestellt, sozusagen als direkte Ansprechpartnerin, die man um Hilfe bitten kann.

- Also, Du bist nicht alleine mit Deinem Eindruck,
vielleicht ist das ein klitzekleiner Trost....."

Sonntag, 10. August 2008

popelig

Manchmal, wenn ich versuche, mich in jemanden hinein zu versetzen, den ich primär nicht verstehe, versuche ich bei dem Bild des Anderen von mir anzufangen, um überhaupt eine Kommunikationsebene definieren zu können. Das gestaltet sich ab und zu als schwer, denn das Bild des Gegenübers über mich ist manchmal nicht greifbar. Es kann sein, dass ich mir bei bestimmten Personen so vorkomme, als sei ich für sie so was wie ein frei flottierender Popel in ihrer Nase, den sie immer wieder hochziehen. So als holografisches Bild. Ich kenne aber die gefühlte Endbestimmung eines einzelnen Popels nicht. Das macht es mir noch schwerer, mich mit dem Popel zu identifizieren, obwohl das Bild immer noch da ist. Es fällt mir schwer, mich popelig zu fühlen, um darüber einen Bezug zum Anderen zu finden. Das ist aber der Ansatzpunkt... denke ich. Um herauszufinden, ob das wahr sein kann, frage ich auch nach dem Bild des Anderen über sich. Ich weiss wirklich nicht, was bei einigen Leuten schwieriger ist.
Was macht man mit so einem Popel?

1) man schneuzt ihn ordentlich in ein Taschentuch aus und entsorgt dieses. Da immer wieder Popel produziert werden, muss man das wiederholen, obwohl ein Popel niemals dem anderen gleicht. Ähnlich Schneeflöckchen oder Menschen

2) man fotografiert ihn, bevor man ihn despektierlich unter der Stuhlkante abwischt und kann sich an dem Bild des Popels aufreiben, wenn man mal nostalgisch wird

3) man bewirft andere damit und hofft, das Popelproblem verlagert zu haben

4) man kommuniziert offen mit dem Popel. Nicht ratsam, wenn andere danebenstehen, die die Sichtweise des vom Popel befallenen mittlerweile übernommen haben. Oder der Andere macht denen vorher klar, dass dies eigentlich doch gar kein Popel ist

5) man denkt, man wird ihn sonst nicht los und zieht in so heftig hoch, dass er die Schädelbasis durchbricht und im Gehirn landet, wo er zum nicht integrierten Fremdkörper mutiert. Wenn das Gehirn keine Abstoßungsreaktion oder Kompensation produzieren kann, kann der Popel zu einer Stimme im Kopf werden und den Anderen wirklich sehr quälen

6) man versteht, dass ein Popel nicht aus sich selber entsteht, sondern dass die Umwelt und die Nase mit ihrer Schleimhaut ihm den Nährboden zum Enstehen bietet. Wenn das einem nicht passt, wird es wirklich kritisch. Entweder lässt man sich die Schleimhaut abkratzen oder schliesst sich in einen umweltfreien Raum ein.

7) man wertschätzt den Popel, ohne erst mal seine Endbestimmung zu kapieren und dass er nicht immer dafür da ist, um einen nur zu befriedigen, indem man ihn immer wieder hoch-und runterschneuzt und lässt die Nähe und die Liebe zum Popel zu. Vielleicht bleibt der Popel kein Popel mehr und macht dadurch eine eigene Metamorphose durch. Damit würde sich der Popel ändern und zugleich die Sichtweise des Anderen auf diesen. ergo: Es gibt keinen Popel.
(s.u.a. ->Simulakrum)

8) der Popel wird aktiv. Er fühlt sich in der Nase so wohl, dass er sich dort festhält. Oder er fühlt sich so fehl am Platz, dass er sich selbst rauskatapultiert und das auch noch in einem ungeeigneten Moment. Einfach deswegen, weil er auch mal einen spektakulären Abgang kreieren will. Beides liegt jedoch nicht im "normalen und natürlichen" Verhaltenskodex eines Popels, es sei denn, der Popel suhlt sich masochistisch in schweren Minderwertigkeitskomplexen.

9) ich weiss ja nicht, wer bei mir hier alles so rumgurkt. Drei Personen benutzen einen Anonymisierungsdienst beim Surfen und hinterlassen keinen Kommentar. Wäre schön zu erfahren, was es noch für Lösungen geben kann, ohne zwangsläufig mit jedem ein Bier trinken zu gehen, weil ich auch andere Dinge außer Popel im Kopf habe.

Denke ich..also nicht nur Popel im Kopf.

Noch schlimmer ist es, wenn der Andere einen eigentlich für einen Schmetterling hält.
Oder so richtig fatal: für einen Schmetterling, der sich als Popel verkleidet hat oder umgekehrt. Könnte sein, dass der Andere dabei die Orientierung verliert und nicht mehr weiss, auf welchem seiner doppelten Böden er sich gerade aufhält. Das ist noch komplexer.

Also für mich...komplexer.

Ich liebe Sushi

Donnerstag, 7. August 2008

Pedro sucht neues Zuhause

Hi,

das ist mein X- Kater Pedro, geboren 26.02.1999, den ich 2004 an meine Mutter abgegeben hatte. Pedro ist ein absoluter Hauskater, der sehr ungern ins Freie geht. Er frisst frisches Fleisch am liebsten, aber im Allgemeinen frisst er nicht gerne und verweigert manchmal 2-3 Tage jegliche Art von Futter ( mein Hund übrigens auch, scheint ne Verbindung zu geben). Kastriert ist er auch. Er ist an Kinder gewöhnt und mit anderen Katzen versteht er sich auch prima. Da er und Laszlo ( mein Hund ) sich lange nicht mehr gesehen haben, gehe ich davon aus, dass ich die beiden nicht zusammen halten kann, ich habe es aber noch nicht probiert. Pedro kommt nächste Woche nach Hamburg. Noch ist er in Köln in Pflege. Aus gegebenem Anlass muss ich für Pedro ein neues Zuhause suchen. Er ist für sein Alter noch sehr lebhaft und verspielt. Zusammen genommen eine Stunde am Tag braucht er an Aufmerksamkeit, ansonsten ist er pflegeleicht. Lasst Euch vom Fell nicht abschrecken, ich verliere mehr Haare als er.

Hier sind ein paar Fotos von Pedro:









Ach ja, er fährt auch gern im Auto mit. Geflogen ist er auch schon des Öfteren ( in der Kabine OHNE Drogen).

Vielleicht findet sich ein netter Mensch, der Pedro zu sich nimmt. Diverse Katzenutensilien inklusive selbstverständlich. Seltsamerweise hält sich Pedro am liebsten neben rauchenden Menschen auf. Fragt mich bitte nicht wieso, ich habe keine Ahnung.

Für Yuppies: Er ist im Besitz einer VIP- card (VeryImportantPet). Habe keinen Peil, wozu das gut ist.

Trocken bringt er ca. 4,5 kg auf die Waage. Nassgewicht 10kg:
http://goodnightsun.blogspot.com/2008/01/miau.html

Sonntag, 3. August 2008

Traum- Mann

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Die beste Nachricht der Woche habe ich gerade über Facebook erhalten. Toll, das schnuckeligste Pärchen Hamburgs erwartet wieder Nachwuchs. Weiß gar nicht, warum ich mich SO sehr freue, aber ich gehe jedes Mal ab, wenn es Leute sind, die mir sehr sympatisch sind. Meine Patentochter kommt auch Mitte August nach Hamburg und das nicht nur für ein Wochenende. Das macht mich jetzt schon total glücklich. Es sieht jetzt so aus, dass der Patenonkel, der auch in Hamburg lebt, sich wieder bei der protestantischen Kirche anmeldet, somit brauche ich es nicht zu tun, denn es reicht wohl, wenn einer der Paten der Kirche angehört für die Taufe. Wusste ich auch noch nicht. Aber ich hätte es auch getan, wenn es erforderlich gewesen wäre. Das war auch schon mal Thema, als ich 2003 kurz vor dem Standesamt die Biege gemacht habe ( übrigens einer der besten Entscheidungen meines Lebens. Er ist jetzt wirklich viel glücklicher; das hat er mir versichert).
2003/2004 schienen wohl so einige Beziehungen beendet worden zu sein, wenn ich mich so umhöre im Freundes-und Bekanntenkreis. 2003/04 hatte ich auch die ganzen Träume ( Die Löwen und die Schützlinge usw. ), die sich in der Plastizität und Intensität von den anderen deutlich unterschieden und die auch vorausschauend waren. Jetzt habe ich wieder vermehrt solche Träume, also nicht so brutale oder schlimme, aber schon sehr plastische. Und wie in den posts vorher erwähnt: sie werden wahr. Das Wehren gegen "schlechte" Träume macht keinen Sinn, die Dinge treten einfach ein. Den Sinn von der ganzen Träumerei habe ich lange nicht verstanden, außer wenn sie meine Patienten betrafen. Da haben sie sehr geholfen, aber sonst....Was bringt ein präkognitiver Traum, wenn man sowieso nichts ändern kann oder soll. Das Dumme ist auch noch, mir werden richtige Adrenalinschübe damit genommen, d.h. ich rege mich kaum noch so richtig auf. Ist das wirklich Sinn der Sache? Vielleicht ist der Sinn der, dass es keinen Sinn macht oder dass ich mich wirklich kaum aufrege- ich weiss, es kommt anders herüber hier im blog.

Neulich habe ich wieder so einen seltsamen Traum gehabt, kann mir aber nicht vorstellen, dass er echt ist. Ich war in einer U-Bahn - Station an der Schanze, gleichzeitig aber auch in der U-Bahn -Station in Altona. Dort habe ich einen Schulfreund aus Rösrath getroffen und er hat mir erzählt, dass er insolvent sei und sein Leben nicht so verliefe, wie er sich das vorgestellt hatte. Dieser Teil des Traums sollte sich 3 Tage später als wahr herausstellen, er war einer derjenigen, die ich seit 12 Jahren nicht gesehen habe, der sich aber von meiner Ma meine Telefonnummer geben liess ( habe mir am Telefon fast in die Hose gemacht; es ist immer noch etwas gewöhnungsbedürftig). Dann war er weg und es kam ein anderer Mann -kenne ich nicht, noch nie gesehen, sah gut aus, - und wollte mir einen Weg zeigen in der U-Bahn-Station. Er wirkte sehr intelligent und vertrauenswürdig und obwohl ich eigentlich wusste wohin ich will, bin ich ihm gefolgt. Mir ist dann im Traum eingefallen, dass ich eigentlich gar nicht wusste, wohin ich wollte: Richtung Ottensen, wo ich wohne raus oder Schanze?? Er führte mich Richtung Schanze, wozu ich gar keinen Bezugspunkt hatte im Traum. Mir rutschte der Satz heraus: "Ich habe keine Lust auf weitere kranke Nummern." Ich muss jetzt noch lachen, denn nicht mal ich weiss, was ich da gemeint haben soll. Er sagte daraufhin, alles wäre gut, er wollte mir nur zeigen wo er wohnt. Also sind wir gemeinsam die Treppen hochgestiegen und landeten vor einem schönen Haus AN DER ALSTER ( jetzt also 3 Orte auf einmal), es war draussen schwarze Nacht. So einsam und dunkel wohnt er also. Großes Haus, kaum Leben, dachte ich mir im Traum. Damit endete dieser. Anscheinend ein Produkt meines Unterbewusstseins.
Zwei Tage später war er wieder da. Im Traum wohlgemerkt. Diesmal waren wir draussen an der Sonne, es sollte wohl 12° C sein, aber gefühlt wie 30°. Da wir uns ja schon mal begegnet waren, wurde ich in diesem Traum etwas gesprächiger. Mit Sprechen meine ich eher Gedankenübertragung. Siehe da, wir hatten sehr viele Parallelen, was das Visionäre bei uns beiden betrifft. Er zeigte mir auf, wo mir etwas fehlte ( ich arbeite seit dem Traum daran, er hatte recht!). Es war erstaunlicherweise etwas, was meine Denke betrifft. Ich hingegen "sagte" ihm, was seinem Herzen fehlt, um gesund zu werden. Er war genauseo "demütig" wie ich ( ich liebe es sowieso, wenn man mir Wege zeigt, die ich übersehe. Machen aber nur die wenigsten in meiner Umgebung, die meisten nehmen etwas. Na ja auch ok, wenn's hilft). Das klappe ja ganz gut, wir sollten zusammen arbeiten, sagte er daraufhin. Das Dumme im Traum war, das unsere Berufe auf Brechen und Biegen erst mal nichts gemeinsam hatten. Aber er ( er, das Superhirn ) hatte eine sehr gute Idee. Nein, das werde ich nicht hier erzählen. Höchstwahrscheinlich gibt es die Person noch nicht mal, er ist vielleicht der Mann in mir, vielleicht auch nicht. Er wollte mir seinen Arbeitsplatz zeigen. Schon bei dem Wort war ich total gelangweilt, bin aber mitgegangen. So was kann man nicht beschreiben. Mehrere Etagen mit ungeschliffenem Holzboden. Die Etagen folgten keinem logischen Muster, d.h. dass eine Treppe führte diametral zu einem anderen Raum und von diesem dann weitere Treppen und Übergänge in andere Zimmer. Alle Zimmer waren offen, boten jedoch gerade noch etwas Privatsphäre. Es schien alles veränderlich, also möglich. Jeder könnte eine Treppe oder einen Übergang nach woanders bauen, wenn es ihm danach wäre. Trotzdem hatte dieses Konstrukt den Geist von etwas Übergeordnetem, als sei es nach einem höheren Prinzip oder einem höheren Gedanken gebaut. Im Traum dachte ich noch: davon träumt Dir doch die ganze Zeit und es gibt wirklich jemanden, der es umgesetzt hat. Trotzdem gab es noch Baustellen. Es war ersichtlich, dass sie auf die Leute warteten, die ihnen Gestalt geben würden. Es gab gar keinen überflüssigen Luxus, keinen Schnickschnack, trotzdem war der Ort voller Fülle. Was auch noch nicht da war: Farbe. Eine Mitarbeiterin hatte ihren offenen Raum mit Dunkelrot und Blau angestrichen, das Dunkelrote schien etwas zu dominieren. Sie kam und gab mir die Hand und wir redeten eine Weile miteinander, während er sich einen Liter Kaffee einflösste: sie sagte mir, dass sie dort die Person mit schnellsten Auffassungsgabe wäre und mit dem größten Organisationstalent. Das würde niemand bemerken, nicht mal ihr Chef. Ich meinte darufhin, dass dieser Mensch es ganz sicher bemerken würde und ihr für ihr Dasein bestimmt auch dankbar sei. Sie war der Meinung, dass, falls es es wirklich so wäre, er eine seltsame Art habe, dies auszudrücken. Er würde am Besten auf sie reagieren, wenn sie ihm mit 'Blau' käme und nicht mit 'Rot'. Sie könne ihre Arbeit jedoch nur deswegen so gut, wenn sie 'rot' sieht, aber sie müsse es in den 'blauen' Kanal transferieren, damit er sie versteht. (Notiz für mich: ich schaue nie wieder FightClub oder Ähnliches).
Dann kam er wieder und stellte mich einem anderen Mann vor. Dieser verkündete, dass es auch Wohnräume gibt und es produktiver wäre, wenn man unter einem Dach wohnt. So lief ich mit Mann Nr. 2 irgendwohin. Wir standen vor dem einzigen Zimmer unter dem Dach und ich sagte, dass ich gerne im Dachgeschoss wohne ( was ich ja auch tue im realen Leben). Er erwiderte, dass dies auch so vorgesehen sei, nur das Zimmer wäre abgeschlossen, da jemand anders dort wohnen wollte und den Schlüssel mitgenommen habe. Diese Person, Ida hiess sie, war längst nicht mehr der Firma zugehörig, habe jedoch auf Grund von schnellen Ereignissen das Zimmer noch nicht räumen können. Nachtelefonieren bringe jetzt auch nichts, denn sie wäre derzeit in Los Angeles ( ich liebe Träume, so was Beklopptes). Jedoch nahm er ihr Namensschild von der Tür weg. Ich war nicht so ganz glücklich, denn ich fand es etwas ungehörig, das Namensschild zu entfernen, bevor sie freiwillig das Zimmer räumt. So endete dieser Traum. Sehr plastisch. Es könnte wirklich sein, dass das männliche Prinzip in mir nach totaler Integration scheint, denn das, was der Mann mir über meine Denke gesagt hat, hat eine ganze Horde von Glühbirnen leuchten lassen. Eigentlich nenne ich solche intensiven Träume Seelenträume. Es kann wirklich sein, dass es nicht ich bin, die sich selbt einen Weg zeigt, sondern Seelenkommunikation mit jemandem stattfindet, ohne dass man sich wirklich kennt (NOCHMAL: NIX EROTISCHES).