Sonntag, 3. August 2008

Traum- Mann

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Die beste Nachricht der Woche habe ich gerade über Facebook erhalten. Toll, das schnuckeligste Pärchen Hamburgs erwartet wieder Nachwuchs. Weiß gar nicht, warum ich mich SO sehr freue, aber ich gehe jedes Mal ab, wenn es Leute sind, die mir sehr sympatisch sind. Meine Patentochter kommt auch Mitte August nach Hamburg und das nicht nur für ein Wochenende. Das macht mich jetzt schon total glücklich. Es sieht jetzt so aus, dass der Patenonkel, der auch in Hamburg lebt, sich wieder bei der protestantischen Kirche anmeldet, somit brauche ich es nicht zu tun, denn es reicht wohl, wenn einer der Paten der Kirche angehört für die Taufe. Wusste ich auch noch nicht. Aber ich hätte es auch getan, wenn es erforderlich gewesen wäre. Das war auch schon mal Thema, als ich 2003 kurz vor dem Standesamt die Biege gemacht habe ( übrigens einer der besten Entscheidungen meines Lebens. Er ist jetzt wirklich viel glücklicher; das hat er mir versichert).
2003/2004 schienen wohl so einige Beziehungen beendet worden zu sein, wenn ich mich so umhöre im Freundes-und Bekanntenkreis. 2003/04 hatte ich auch die ganzen Träume ( Die Löwen und die Schützlinge usw. ), die sich in der Plastizität und Intensität von den anderen deutlich unterschieden und die auch vorausschauend waren. Jetzt habe ich wieder vermehrt solche Träume, also nicht so brutale oder schlimme, aber schon sehr plastische. Und wie in den posts vorher erwähnt: sie werden wahr. Das Wehren gegen "schlechte" Träume macht keinen Sinn, die Dinge treten einfach ein. Den Sinn von der ganzen Träumerei habe ich lange nicht verstanden, außer wenn sie meine Patienten betrafen. Da haben sie sehr geholfen, aber sonst....Was bringt ein präkognitiver Traum, wenn man sowieso nichts ändern kann oder soll. Das Dumme ist auch noch, mir werden richtige Adrenalinschübe damit genommen, d.h. ich rege mich kaum noch so richtig auf. Ist das wirklich Sinn der Sache? Vielleicht ist der Sinn der, dass es keinen Sinn macht oder dass ich mich wirklich kaum aufrege- ich weiss, es kommt anders herüber hier im blog.

Neulich habe ich wieder so einen seltsamen Traum gehabt, kann mir aber nicht vorstellen, dass er echt ist. Ich war in einer U-Bahn - Station an der Schanze, gleichzeitig aber auch in der U-Bahn -Station in Altona. Dort habe ich einen Schulfreund aus Rösrath getroffen und er hat mir erzählt, dass er insolvent sei und sein Leben nicht so verliefe, wie er sich das vorgestellt hatte. Dieser Teil des Traums sollte sich 3 Tage später als wahr herausstellen, er war einer derjenigen, die ich seit 12 Jahren nicht gesehen habe, der sich aber von meiner Ma meine Telefonnummer geben liess ( habe mir am Telefon fast in die Hose gemacht; es ist immer noch etwas gewöhnungsbedürftig). Dann war er weg und es kam ein anderer Mann -kenne ich nicht, noch nie gesehen, sah gut aus, - und wollte mir einen Weg zeigen in der U-Bahn-Station. Er wirkte sehr intelligent und vertrauenswürdig und obwohl ich eigentlich wusste wohin ich will, bin ich ihm gefolgt. Mir ist dann im Traum eingefallen, dass ich eigentlich gar nicht wusste, wohin ich wollte: Richtung Ottensen, wo ich wohne raus oder Schanze?? Er führte mich Richtung Schanze, wozu ich gar keinen Bezugspunkt hatte im Traum. Mir rutschte der Satz heraus: "Ich habe keine Lust auf weitere kranke Nummern." Ich muss jetzt noch lachen, denn nicht mal ich weiss, was ich da gemeint haben soll. Er sagte daraufhin, alles wäre gut, er wollte mir nur zeigen wo er wohnt. Also sind wir gemeinsam die Treppen hochgestiegen und landeten vor einem schönen Haus AN DER ALSTER ( jetzt also 3 Orte auf einmal), es war draussen schwarze Nacht. So einsam und dunkel wohnt er also. Großes Haus, kaum Leben, dachte ich mir im Traum. Damit endete dieser. Anscheinend ein Produkt meines Unterbewusstseins.
Zwei Tage später war er wieder da. Im Traum wohlgemerkt. Diesmal waren wir draussen an der Sonne, es sollte wohl 12° C sein, aber gefühlt wie 30°. Da wir uns ja schon mal begegnet waren, wurde ich in diesem Traum etwas gesprächiger. Mit Sprechen meine ich eher Gedankenübertragung. Siehe da, wir hatten sehr viele Parallelen, was das Visionäre bei uns beiden betrifft. Er zeigte mir auf, wo mir etwas fehlte ( ich arbeite seit dem Traum daran, er hatte recht!). Es war erstaunlicherweise etwas, was meine Denke betrifft. Ich hingegen "sagte" ihm, was seinem Herzen fehlt, um gesund zu werden. Er war genauseo "demütig" wie ich ( ich liebe es sowieso, wenn man mir Wege zeigt, die ich übersehe. Machen aber nur die wenigsten in meiner Umgebung, die meisten nehmen etwas. Na ja auch ok, wenn's hilft). Das klappe ja ganz gut, wir sollten zusammen arbeiten, sagte er daraufhin. Das Dumme im Traum war, das unsere Berufe auf Brechen und Biegen erst mal nichts gemeinsam hatten. Aber er ( er, das Superhirn ) hatte eine sehr gute Idee. Nein, das werde ich nicht hier erzählen. Höchstwahrscheinlich gibt es die Person noch nicht mal, er ist vielleicht der Mann in mir, vielleicht auch nicht. Er wollte mir seinen Arbeitsplatz zeigen. Schon bei dem Wort war ich total gelangweilt, bin aber mitgegangen. So was kann man nicht beschreiben. Mehrere Etagen mit ungeschliffenem Holzboden. Die Etagen folgten keinem logischen Muster, d.h. dass eine Treppe führte diametral zu einem anderen Raum und von diesem dann weitere Treppen und Übergänge in andere Zimmer. Alle Zimmer waren offen, boten jedoch gerade noch etwas Privatsphäre. Es schien alles veränderlich, also möglich. Jeder könnte eine Treppe oder einen Übergang nach woanders bauen, wenn es ihm danach wäre. Trotzdem hatte dieses Konstrukt den Geist von etwas Übergeordnetem, als sei es nach einem höheren Prinzip oder einem höheren Gedanken gebaut. Im Traum dachte ich noch: davon träumt Dir doch die ganze Zeit und es gibt wirklich jemanden, der es umgesetzt hat. Trotzdem gab es noch Baustellen. Es war ersichtlich, dass sie auf die Leute warteten, die ihnen Gestalt geben würden. Es gab gar keinen überflüssigen Luxus, keinen Schnickschnack, trotzdem war der Ort voller Fülle. Was auch noch nicht da war: Farbe. Eine Mitarbeiterin hatte ihren offenen Raum mit Dunkelrot und Blau angestrichen, das Dunkelrote schien etwas zu dominieren. Sie kam und gab mir die Hand und wir redeten eine Weile miteinander, während er sich einen Liter Kaffee einflösste: sie sagte mir, dass sie dort die Person mit schnellsten Auffassungsgabe wäre und mit dem größten Organisationstalent. Das würde niemand bemerken, nicht mal ihr Chef. Ich meinte darufhin, dass dieser Mensch es ganz sicher bemerken würde und ihr für ihr Dasein bestimmt auch dankbar sei. Sie war der Meinung, dass, falls es es wirklich so wäre, er eine seltsame Art habe, dies auszudrücken. Er würde am Besten auf sie reagieren, wenn sie ihm mit 'Blau' käme und nicht mit 'Rot'. Sie könne ihre Arbeit jedoch nur deswegen so gut, wenn sie 'rot' sieht, aber sie müsse es in den 'blauen' Kanal transferieren, damit er sie versteht. (Notiz für mich: ich schaue nie wieder FightClub oder Ähnliches).
Dann kam er wieder und stellte mich einem anderen Mann vor. Dieser verkündete, dass es auch Wohnräume gibt und es produktiver wäre, wenn man unter einem Dach wohnt. So lief ich mit Mann Nr. 2 irgendwohin. Wir standen vor dem einzigen Zimmer unter dem Dach und ich sagte, dass ich gerne im Dachgeschoss wohne ( was ich ja auch tue im realen Leben). Er erwiderte, dass dies auch so vorgesehen sei, nur das Zimmer wäre abgeschlossen, da jemand anders dort wohnen wollte und den Schlüssel mitgenommen habe. Diese Person, Ida hiess sie, war längst nicht mehr der Firma zugehörig, habe jedoch auf Grund von schnellen Ereignissen das Zimmer noch nicht räumen können. Nachtelefonieren bringe jetzt auch nichts, denn sie wäre derzeit in Los Angeles ( ich liebe Träume, so was Beklopptes). Jedoch nahm er ihr Namensschild von der Tür weg. Ich war nicht so ganz glücklich, denn ich fand es etwas ungehörig, das Namensschild zu entfernen, bevor sie freiwillig das Zimmer räumt. So endete dieser Traum. Sehr plastisch. Es könnte wirklich sein, dass das männliche Prinzip in mir nach totaler Integration scheint, denn das, was der Mann mir über meine Denke gesagt hat, hat eine ganze Horde von Glühbirnen leuchten lassen. Eigentlich nenne ich solche intensiven Träume Seelenträume. Es kann wirklich sein, dass es nicht ich bin, die sich selbt einen Weg zeigt, sondern Seelenkommunikation mit jemandem stattfindet, ohne dass man sich wirklich kennt (NOCHMAL: NIX EROTISCHES).

5 Kommentare:

Mary On Planet Earth hat gesagt…

rot über blau halt :)

ich find sie super Deine träume und finds völlig wurscht, ob Du mit Deiner eigenen oder einen anderen oder Ihr zusammengeseelt träumt!

irgendwie hast Du einen doppeljobs, einen tags und einen nachts :)

liebe grüße! vermisse jetzt schon den sternenzelt aus den bergen - und morun, einen appenzeller-bernersennenhund-welpen, den ich fast mitgenommen hätte...

marymi :)

Good Night Sun, Good Morning Moon hat gesagt…

hallohallo:)
oder beides--> lila Reiter

werde weich, wenn Du hier einfach so von Bernersennenhundwelpen erzählst und von den Sternen.

Heute "rast" es bei mir ein wenig, aber da muss ich glaub ich mal durch

Mary On Planet Earth hat gesagt…

... und klar bist Du dabei wenn ich heule was denkst Du denn ;)

ja Du bist warscheinlich die einzige die den welpen vor sich sieht (ist aber ein rüde...), ich bin schon ganz ferdisch weil ich ihn doch nich mitgenommen hab... Du hättst ihn geliebt, wirklich ein knuddel. aber wer weiß, er war so anhänglich und gleichzeitig so gelassen als ob er mehr weiss als ich, wer weiss, vielleicht bring ich ihn einfach mit mitte august ;)

alles gut bei Dir?

liebste... :) marymi

Mary On Planet Earth hat gesagt…

ps wir haben heute beschlossen einen film zu machen, "nach bleep" und Du bist mittendabei oder klar das :) ab hier eh schon soviel von Dir erzählt, so brainaudiSST halt...

Mary On Planet Earth hat gesagt…

das trifft ihn ziemlich genau vermute ich: http://www.dogspot.de/hunderasse/Appenzeller+Sennenhund