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Gestern habe ich eine Mutter mit einem kleinen Jungen beim Gassigehen mit Fifi getroffen. Sowohl der Hund als auch der Junge sind vor Freude ausgerastet und haben rumgeschmust. Irgendwann hielt der Junge inne, schaute Laszlo etwas eindringlicher an und fragte - wie üblich- nach dem Namen. Dann schaute er mich eindringlicher an und fragte, ob ich eine Katze sei. "Bist Du eine Katze?". Natürlich weiß er, dass ich keine bin. Habe in Sekundenschnelle entscheiden müssen - trotz dem schleimig- halbverzweifelten Hahaha der Mutter-, ob ich auf dieses provokante Kinderspiel mit "Ja" oder "Nein" antworte oder anfange, Affengeräusche zu machen. Nein, weder noch. "Warum fragst Du mich das?", rutschte mir raus. Der Muddi war das doch wohl zu unangenehm, sie nahm ihr Kind und verabschiedete sich. Aus menschlicher Sicht empfinde ich manche Kinder schon auch als mehr als provokant, fast schon hinterhältig und frage mich, woher so junge Menschen das haben. Aus spiritueller Sicht entfällt jede Wertung:).
Auf jeden Fall kam das Kind gar nicht dazu, sein Handeln zu hinterfragen, denn eine größere Macht hielt ihn vom Apfel weg.
Na ja, was soll's, dachte ich mir. Laszlo stand da und starrte autistisch in die Gegend. Mir ist eingefallen, dass ich ihn öfter Frage, ob er eigentlich eine Katze sei. Ich meine von ihm jedesmal einen irritierten Blick abgefangen zu haben. Vielleicht habe ich die Mutter und den Sohn genauso angestarrt?
:)
Mittwoch, 30. Juli 2008
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