
Das AS gehört zu den Stadtgesichtern Hamburgs, die einem jederzeit und unverhofft über den Weg laufen können. Er ist DER Meister der Akquise der ersten Phase. Verkaufen und vermitteln kann er alles...Autos, Holz, Hunde, Träume u.v.m. Unser Team aus dem Grundkurs 'Hobbypsychologie und Straßenjournalismus' vom Gymnasium Freiherr- vom- Stein ( FvS ) hat sich ob seiner gefragten Astralperson und seiner Berühmtheit um ein Interview mit Herrn AS bemüht und wider Erwarten hatte dieser wirklich spontan Zeit für uns mit der einzigen Bedingung, das wir ihn vom Altonaer Bahnhof abholen.
Ein Café in Ottensen, Orangensaft und Tee, das Diktiergerät und der Fotoapparat. Davor haben wir uns durch den afrikanischen Basar gekämpft:

Herr AS wirkt zufrieden, zeitweise abgelenkt und mal auch verspannt und dann wieder ganz bei sich. Anstatt ein Portrait eines Profi- Kaltakquisiteurs zu zeichnen, haben wir gemeinsam beschlossen, ein Interview auf der freien Basis der Seelenassoziation zu führen, auch wenn die Fragen zunächst banal erscheinen mögen....
FvS
Herr AS, gibt es ein einzelnes Ereignis in Ihrer Kindheit, was Sie zu dem gemacht hat, was Sie heute sind?
AS:
Ein ganz gravierendes Ereignis. Das war 1986, ich bin mit meinen Freunden nach Wolfsburg gefahren zu einem Halfpipe. Wir wollten Skateboard fahren und wir sind auf einen sehr hohen Berg gefahren. Ich bin mit einem fremdem Skateboard downhill gefahren und ich war zu schwer. Derjenige, dem das Skateboard gehörte, hatte die Lenkung sehr weich eingestellt. Und dann bin ich ins Wanken gekommen, mir kam ein Auto entgegen. Ich hatte dann vor, in den Straßengraben zu fahren und mich einfach ins Gras fallen zu lassen, um meinen Sturz abzudämpfen. Was ich dabei nicht beachtet habe, war, dass es am Straßenrand Schotter gab und so rutschte mir das Brett unter den Füßen weg und ich fiel auf den Hinterkopf und verlor mein Gedächtnis. Danach war mir alles fremd und ich bin in der Schule sitzen geblieben, weil ich nicht mehr wusste, wo ich überhaupt bin. Ich bin auch Zuhause nicht mehr klargekommen, weil ich nicht mehr wusste, wo das Klo ist und was und wo meine Sachen waren und was ich gerne mochte. Ich kann mich überhaupt an gar nichts erinnern. Ich denke, das war das entscheidendste Ereignis meiner Kindheit. Das war vor zwanzig Jahren, also bin ich jetzt immer noch so infantil wie ein Zwanzigjähriger.
FvS:
Jedoch scheinen Sie ja Ihre Energien irgendwie kanalisiert zu haben. Gab es einen Idol oder reale Führungspersonen in Ihrer Laufbahn, von denen Sie in ihrem Werdegang immense Unterstützung erfahren haben?
AS:
Leider hatte ich keinen Mentor und sonst auch niemanden, der mich besonders unterstützt hat. Aber dass mich keiner unterstützt hat, hat mich enorm unterstützt, weil mich das angespornt hat, gut zu sein und die Anerkennung und die Beachtung anderer Menschen zu bekommen. Ich bin sehr stark in mich selbst verliebt und würde mich auch gerne selbst heiraten, jedoch ist das juristisch noch nicht möglich. Zumindest nicht Hier und Jetzt, ähm...Ich habe mich früher für den hässlichsten Menschen der Welt gehalten, bis ein Freund meines Bruders sich meiner Person erbarmte und mit mir eine Fotosession machte. Die Fotos sind sehr viel besser geworden als meine Erwartungen und danach habe ich mich für den hübschesten Menschen der Welt gehalten. Das war sicher auch ein Schlüsselerlebnis. Jedoch einen Mentor im klassischen Sinne oder jemand, der mir als Vorbild oder Idol diente, gab es eigentlich nicht, weil ich nach wie vor der Ansicht bin, dass man alles erreichen kann, was man erreichen möchte. Auch ohne dabei auf den Unterstützung anderer angewiesen zu sein.
FvS:
Danke schön. Normalerweise haben Menschen mit Ihrem Background die Angewohnheit, andere nicht weiter zu unterstützen oder diesen nicht wirklich zugetan zu sein, um ebenfalls als ein Idol nicht zu funktionieren. Haben Sie solche Neigungen an sich entdeckt?
AS:
Ja also, ich sehe mich da massiv als ausgleichendes Element des Universums, weil mir sehr viel gegeben worden ist und ich praktisch nie selber irgendwelche Probleme hatte. Ich suche mir immer Probleme oder suche mir Leute – z. B. welche, die ein Elternteil verloren haben oder die mit Gesetz im Konflikt leben oder Betäubungsmitteln sehr zugetan sind oder andere Herausforderungen haben, an denen diese Leute zu zerbrechen drohen-. Ich habe zum Beispiel in den letzten zwei Wochen zwei Diplomarbeiten geschrieben und kümmere mich auch sehr stark um Leute, die im Begriff sind, sich praktisch aus sich selber heraus neu zu formieren, jedoch aus gewissen Gründen begrenzte Handlungsfähigkeit haben. Ähm, es gibt mir vielleicht auch etwas zurück, indem ich sehe, dass das , was ich selber nicht abgeschlossen habe, durchaus für andere möglich ist, abzuschließen. So eine Art Helfersyndrom.
FvS:
Dank an Sie, dass Sie uns private Unterlagen aus Ihrem Leben zur Verfügung stellen wie diese Postkarte von Ihrer Mutter an Sie. Hätten Sie Lust, mehr über diese Dame zu erzählen?
AS:
Nein, nein, die Firma war so frei, das in die Hand zu nehmen und ich begrüße das auch. Und ich stelle in letzter Zeit fest, dass ich meinem Vater immer ähnlicher werde.
FvS:
Sie stellen also fest, dass Sie Ihrem Vater ähnlicher werden. Sie haben vor 15 Minuten ebenfalls erwähnt, dass Sie sich am liebsten auch selbst heiraten würden, weil Sie in sich selbst verliebt seien. Könnte es bei dieser Konstellation zu Überschneidungen und schweren Konflikten zwischen Ihrer Person und Ihrem Alter Ego, der Ihrem Vater immer ähnlicher wird, kommen? Oder sind Sie auch in Ihren Vater verliebt? Ist Ihr innerer Dialog mit sich selbst ebenso kritisch wie jener innerer mit Ihrem Vater?
AS:
Ich bin nie im Leben in meinen Vater verliebt. Das ist nur ein Teil der Wahrheit, die sich gerade mit Erschrecken feststellen lässt....Will ich mich selber deswegen heiraten, damit sämtliche Frauen auf dieser Welt davor verschont bleiben, mit mir verheiratet zu sein? Es ist sicher kein Zuckerschlecken, mit mir verheiratet zu sein. Also, ich komme mir zwar sehr süß vor, bin aber, das habe ich nachhaltig festgestellt, nicht selber aus Zucker, weil ich sehr oft in den Regen gehe und obwohl ich den Regen massiv auf dem Kopf spüre und trotzdem nicht abnehme. Wenn ich aus Zucker wäre, wäre das der Fall. Auf der anderen Seite sehe in ungleichmäßigem, ja temperaturschwankendem Regen eine fantastische Massage. Eine Zeit lang bin wirklich zum Frisör gegangen, damit mich überhaupt jemand anfasst. Ich kann diese Tarnung des Frisörs nicht mehr benutzen, um mich anfassen zu lassen, weil ich keine Haare mehr habe. Ähm, ich werde andere Mittel und Wege finden und mich vielleicht einfach als Masseurminister bewerben. Ich habe in Berlin eine Frau kennen gelernt, die sehr viele ajurvedische Techniken beherrscht und unbedingt Probanden sucht, um zu prüfen, wie gut sie wirklich darin ist. Das ist aber gleichzeitig die Frau eines sehr eifersüchtigen und besitzergreifenden Mannes, den ich kenne und der meint, mich zu kennen, was das ganze Unterfangen als schwierig aber auch als interessant gestaltet.
FvS:
Nochmal die Frage, ob sich Ihre „bessere Hälfte“- Funktion mit dem Stellenwert Ihres Vaters in Ihrem leben überschneidet...
AS:
Mmm, alles Wehren hat in diesem Falle keinen Zweck, weil es offensichtlich ist und es wäre dumm und einfältig, das Offensichtliche zu verleugnen. Mein Vater gibt überhaupt keine Kommentare über sich ab. Heute zum Beispiel sagte er mir, ich hätte gestern ( Anm. der Red.: Das AS kommt gerade von einer Familienfeier aus dem Süden ) alle Leute, die dort anwesend waren, verwirrt. Tatsache ist aber, das ich mit niemandem geredet habe, er dagegen zu viel getrunken hat, was ich ihm knallhart an den Kopf warf. Und ich denke, das könnte ihn beleidigen und verletzen, aber wird an seinem Handeln nichts verändern und genau da bin ich wieder am Ursprung meiner These: ich weiss, was richtig ist und habe die letzten Jahre konsequent damit verbracht, eben nicht das Richtige zu tun. Ich habe sehr viel aus Trotz gehandelt und aus dem Wahnsinn heraus, aus Fatalismus und aus , ja, Debilität. Aber inzwischen bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich denke, es könnte auch mal richtig sein, das Richtige zu tun, indem man weiss, dass es das Richtige ist.
FvS:
Das weist auf gespaltene Positionen hin, Herr AS...
AS:
Meine Position ist eigentlich eindeutig. Denn meine Position ist es, gar keine zu haben. Ich bin vom chinesischen Sternkreiszeichen her Hund, also treudoof; d.h. wenn man mich schlägt oder wegtritt, werde ich immer wieder zurückkommen. Es zieht mich praktisch magisch zurück. Zudem bin ganz stark vom Waage- Sein geprägt. Das bedeutet, immer wenn ich ein Pro sehe, denke ich auch an das Kontra und immer wenn ich ein Kontra höre, denke ich auch an das Pro. Ich bin also im genau an dem Scheitelpunkt einer Waage- Konstellation und absolut unfähig, eine Entscheidung zu fällen. Das heisst zum Einen, dass ich im allen Negativen etwas Gutes sehen kann. Wenn zum Beispiel bei mir eingebrochen wird, freue ich mich und sage „Mein Gott, immer hatte ich Angst davor, dass jemand in meine Intimsphäre eindringt. Jetzt ist es endlich passiert und ich lebe immer noch. Endlich ist es passiert, na Gott sei Dank.“ Aber auf der anderen Seite ist es auch so, dass ich mich über nichts freuen kann. Denn egal worüber ich mich auch freue, sehe ich die andere Waagschale und ich bin dazu verdammt in meinem Zentrum, in diesen beiden Waagschalen zu stehen. Komme ich hinein in einen Raum, in dem eine extrem gute Laune herrscht und übertriebene Albernheit, so macht mich das wütend, aggressiv und traurig. Komme ich in einen Raum hinein, wo gerade jemand zu Tode getragen worden ist, zu Grabe beispielsweise als in Folge von Tod, dann keimt in mir eine unglaubliche Freude auf und ich habe den Drang, alle Leute mit Witzen oder mit lustigem Spaß zu infiltrieren, weil ich immer so eine Art ausgleichendes Element bin. Also es ist so, dass ich immer eine Flut erwischen werde, wenn ich eine Wattwanderung machen möchte und immer wenn ich jemandem die Nordsee zeigen wollte, nichts da wäre ausser Schlamm. Egal, wie dem auch sei, es gilt für mich dasselbe. Das bedingt eben das Waage- Sein.
FvS:
Interessante Spur von der Vaterfigur zum Waage- Sein. Eher ein großer Katzensprung. Na gut, was ist denn Ihr Aszendent?
AS:
Mein Aszendent, das ist ja das Fatale, ist leider nicht Steinbock, was ich die ganze Zeit geglaubt habe. Ich habe dazu von einer erfahrenen Astrologin hier in Hamburg nur ein Hände- über- dem- Kopf- Zusammenklatschen geerntet. Ausgerechnet an meinem Geburtstag, als sie sang und lachte und mit einem Schifferklavier durch ihre Wohnung sprang, was mir eine unglaubliche Freude bereitete – ihre Tochter war leider schizophren und hat versucht, mich in den Wahnsinn zu treiben. Jedoch war ihr Vorhaben nicht von Erfolg gekrönt, weil ich zuvor schon wahnsinnig gewesen bin- ...wie sich dann herausstellte, ist mein Aszendent überhaupt nicht Steinbock, sondern Schütze.
FvS:
Empfinden Sie das als ein schweres Los?
AS:
Jaa, ich habe dann einen Mann kennen gelernt, weil ich mit seiner Frau seit sechs Jahren eine Affäre unterhalte. Ich kam an ihm nicht vorbei, obwohl er sehr schmal ist. Er hat dann ein professionelles Horoskop von mir erstellt, welches zwei Wege für mein Leben aufzeigt. Falls ich den einen Weg wähle, werde ich ein weiser Eremit und werde einsam in einer Höhle enden und viele Leute werden sich von mir einen Rat holen. Wenn ich das andere Schicksal wähle, werde ich einsam und verlassen in einer Höhle leben als ein dummer und alberner Schwätzer. Also, wie es auch ausgeht, ich werde immer allein sein.
FvS:
Sie haben von ca. 10 Minuten erwähnt, dass Sie unfähig sind, eine Entscheidung zu fällen. Könnten Sie sich denn für den einen oder anderen Weg überhaupt entscheiden?
AS
Nein, das ist letztendlich das Schicksal, was einen Weg für mich aussucht. Beide Optionen stehen mir offen, aber es ist eben von vornherein bestimmt, dass eine von beiden Alternativen sich für mich erfüllt.
FvS:
Nochmal zu der Frage:-). Das Horoskop zeigt nur zwei Wege und Sie haben 'wählen' gesagt, jedoch nichts davon in diesem Zusammenhang, dass das Schicksal einen von beiden für Sie aussuchen wird. Also, werden Sie fähig sein, sich zu der einen oder anderen Seite hingezogen zu fühlen?
AS:
Ich glaube, dass, wenn man plant, ein weiser Eremit zu werden, man sehr schnell Gefahr läuft, ein alberner Schwätzer zu werden. Und wenn man plant ein alberner Schwätzer zu werden, könnte man dabei klammheimlich versuchen, zum weisen Eremiten zu werden. Wobei dann der Versuch sowieso zum kläglichen Scheitern verdammt ist; insofern lasse ich es einfach auf mich zukommen und versuche gar nicht, ein weiser Eremit zu werden und werde dann vielleicht, wenn ich sehr viel Glück habe, aus dem Verlangen heraus, ein alberner Schwätzer zu werden, doch der weise Eremit. Das wäre so was wie ein Beispiel sich selbst erfüllender Prophezeiung.
FvS:
Herr AS, ihr eingehendes Spielen mit dem Honig seit einer halben Stunde lässt vielleicht darauf schliessen, dass Sie sich eventuell doch für eine Zeit lang auf irgendwas konzentrieren können. Wie kommt es laut einer ihrer Freunde zu der Verdachtsdiagnose eines Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätssyndroms?
AS:
Es ist nicht ADHS, was mich zeichnet. Es ist etwas anderes...und zwar...ist es...ich habe ein Buch geschenkt bekommen und habe es leider nicht gelesen...ähm, ich glaube, es ist die Unfähigkeit, sich auf etwas konzentrieren zu können. Tatsache ist, dass ich in diesem Moment gar nicht konzentriert bin, sondern ferngesteuert. Weil ich so erzogen bin, dass man keinerlei Lebensmittel wegwerfen darf. Als Kind hatte ich eine Pergamenthaut und im fünften Lebensjahr war ich so leicht wie ein Dreijähriger, weil ich nie was gegessen habe. Und wenn ich was gegessen habe, dann nur meinen Eltern zuliebe; ich habe es hinterher wieder erbrochen. Wenn ich Lebensmittel Zuhause nicht gegessen habe, ist meine Mutter mir mit diesem Lebensmitteln hinterhergerannt. Auch zu Freunden und hat bei denen geklingelt und mich genötigt, die Sachen zu essen. Deswegen schmeisse ich nie Lebensmittel weg. Wenn ich mit Freunden essen gehe, multipliziert sich das Ganze. Das bedeutet, dass ich nicht nur mein eigenes Essen aufesse, sondern auch deren Essen aufesse, falls sie ihr Essen nicht aufessen, was dazu geführt hat, dass ich in kurzer Zeit über mein Idealgewicht hinausgeschossen bin. Jetzt zurück zur ADHS- Diagnose...ich glaube, ähm, „notorisch zerstreut“ trifft es besser als ein ADS im klassischen Sinne.
FvS:
Also notorisch zerstreut, kein ADS. Aha.
Geschlossene Frage, bitte mit einem Satz beantworten. Herr AS, sind Sie ein echter Kenner Ihrer Selbst?
AS:
Auf gar keinen Fall, ich bin wie ein Marathonläufer. Ein Marathonläufer, der beste unbezahlte Schauspieler der Welt, auf der Flucht vor sich selbst...
FvS:
Sie denken also über sich, dass Sie ein verkanntes Genie sind oder verstehe ich das falsch? Halten Sie Ihr Gegenüber generell für einfältig?
AS:
Nein, warum, Denken ist nichts, was ich im Bereich meiner Stärken einordnen würde. Und nein, seien Sie sich sicher, Fr. Dr. Z., dass Sie über jeden Zweifel erhaben sind, selbst wenn Sie Sex mit einem Geldautomaten hätten, ich würde darüber nicht urteilen. Ob jetzt Freund oder Feind, es sollte sich eigentlich andersherum verhalten. So, dass ich das respektieren sollte, wenn irgendeiner meiner Freunde für irgendjemand etwas empfindet und ich das Ganze dann als Tabu betrachten sollte. Deswegen bevorzuge ich diese platonische Ebene.
FvS:
Herzlichen Dank, Sie bringen mich da grad auf die Idee, einen zukunftsträchtigen Geldautomaten zu bauen, mit dem auch Frauen Sex haben könnten und nicht nur anscheinend Männer.
Herr AS. Jetzt wieder zum banalpsychologischen Teil; sagen Sie bitte 5 weitere Begriffe, die abstarkt oder konkret sein können für das AUTO:
AS:
Kutsche, Schleuder, Kiste, japanische Reisrakete, Heizölferrari.
FvS:
Danke, ich hätte jetzt gerne 5 abstrakte Begriffe für das Wort AUTO.
AS:
Sex, Macht, Geld, Statussymbol, Freiheit
FvS:
Danke. Und jetzt 5 Begriffe, mit dem Sie SEX assoziieren.
AS:
Eine grüne Wiese, Geborgenheit, Wärme, Zeitlosigkeit, Verschmelzung.
FvS:
Danke schön. Bitte jetzt 5 abstrakte Begriffe, mit denen Sie ZEITLOSIGKEIT assoziieren.
AS:
Ausgeglichenheit, Ausgewogenheit, Einssein mit dem Universum, Stillstand, sphärisches Schweben.
FvS:
Bitte nun 5 Begriffe in Assoziation mit STILLSTAND.
AS:
Ruhe, Verharrung, Erstarren, Gefriergetrocknetsein - also eingefroren sein ohne Kälte zu empfinden-
kosmisches Gleichgewicht.
FvS:
Danke schön, ich hätte jetzt gerne 5 weitere Assoziationen für UNIVERSUM.
AS:
Seifenblase........Gestirne....... Kosmos,...Gefüge, Welt.
FvS:
Und nun für GEFÜGE.
AS:
Konstellation, geordnetes System, Ordnung........................ gottgeschaffene Fügung, Mobilé
FvS:
Und fünf für MACHT
AS:
Verantwortung, Herrscher, Monarch, Diktator, Tyrann, Despot
FvS:
Fünf für PROVOKATION
AS:
Morgens aufstehen, Rituale, Wahrheit, Ausbruch...... Erwachen
FvS:
BLUTIGE DAMENBINDE:
AS:
.....Vampir-trinkt-Tee, ähm, ......Abschluss einer unschuldigen Phase, totale Konfusion, ähm, ....Männer werden sich bewusst, dass es Aspekte an Frauen gibt, die .....ihnen kompliziert erscheinen; Trennung zwischen Mann und Frau; biologische Aufgabe, nicht erfüllt und durch moderne Technologie gebannt.
FvS:
Bitte nur Begriffe, keine ganzen Sätze.
AS:
Aja...mmh, ähh...
FvS:
Na gut, dann 5 Assoziationen für ZYKLUS:
AS:
Wellen........ Dynastien................. Generationswechsel........... Verschwendung, Auf-und Ab
FvS:
Herzlichen Dank, Nun 5 weitere für das Wort RAUPE.
AS:
Metamorphose, Vollfressen, Kokoniserung, allmählich kriechend, amorphes Äußere, Erfüllen einer Bestimmung..................Verpuppung.
FvS:
Und AUTOBAHN
AS:
highway, straight, trotzdem von der Polizei erwischt werden, Freiheit, speed, ..... Westen
FvS:
Fünf Assoziationen für MÖNCH
AS:
Haxen, Hände, Dirdl, Brüste, Pelz.
FvS:
Nein, für Mönch, nicht München, aber danke. Nun 5 weitere Begriffe für ZEIT.
AS:
Verantwortung, Verpflichtung, Pflichtbewusstsein, Versklavung, Kette, Folgsamkeit
FvS: PANAMA
AS:
Tiger, Bär, Bananen, Holzkiste, .......Fluss, ........Fuchsgeburtstagsfeier.
FvS:
KIRSCHEN
AS:
Arsch, Pferdebiss, prall, fetisch, Latex, .........Sommer
FvS:
BERLIN
AS
Traurigkeit, spätpubertärer Surrealismus, Mauerkonfrontation, Ostalgie, Mittelstandsdefizit, Politikverdrossenheit, Insel
FvS:
MÜLLEIMER
AS:
Oscar, Juke-in-the-Box, Neonlicht, Brooklyn, Metall
FvS:
MACHT
AS:
Zepter, Phallus, Krone, Tyrannei, halbes Königreich, Prinzessin
FvS:
INGENIEUR
AS:
Signal und Technik, Verfahrenstechnik, Metall, Luft- und Raumfahrt, Fachidiot
FvS:
Sollen wir mal?
AS:
Ja, aber lass uns das fortsetzen. Das tut mir ganz gut.

Anm.: Das AS ist mit der Veröffentlichung des Interviews auf diesem blog einverstanden und es würden ihn Kommentare freuen.
2 Kommentare:
das ist wirklich ein sehr schönes interview *lach* !
ich gebe zu, ich habs beim ersten mal lesen nicht geschafft ganz durchzukommen (ich hatte mal adhs) und im moment bin ich auch etwas irritiert, weil auf meinem bildschirm eine motte und ein ohrenkneifer rumlaufen, so dass mir einfach kein spannender kommentar einfallen will, außer: ich habs geschafft, das interview zu ende zu lesen und finde auch, das beste idol ist man selbst ;)
und habt Ihr schon das patent für die diätenrevolution eingereicht (sich-in-den-regen-stellen)?
die fragen sind viel aussagekräftiger als die antworten wohlgemerkt. interessant.
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