Donnerstag, 31. Juli 2008

Ein sogenanntes 7-Monatskind

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bin ich. Etwas ungeduldig, was den Lauf meiner diversen Projekte betrifft. Aber die viele Arbeit hat sich geloht und ein Buch "Der Lila Reiter" ist auch noch dabei herausgekommen. Was das Private betrifft, ist auch sehr viel passiert. Ungeplante, aber dann doch willkommene Schwangerschaft mit überraschenderweise Zwillingen, die es nicht überlebt haben, uns jedoch eine Rate des Elterngefühls geschenkt haben. Die dazugehörige Beziehung ist wieder in Berlin. Das ist auch besser so, denn wir sind seit fünf Jahren befreundet gewesen und sind es immer noch, haben aber gemerkt, dass wir zwar eine schöne und lange Partnerschaft haben könnten, uns jedoch noch etwas gefehlt hat. Und zwar die Transformation der Freundschaft in eine Liebesbeziehung. Anscheinend waren wir beide so zufrieden, dass wir uns gar nicht bewusst waren, dass so etwas keine Zukunft hat, da wir beide was die Liebe betrifft, keine Vernunftsmenschen sind. Aber wie in diesem blog mehrfach erwähnt, es geht ohne Dramen, vor allem wenn beide einsehen, dass es besser so ist und die Leichtigkeit der Beziehung nicht durch Macht, Kontrolle und Eifersucht zerstört wurde. Menschen gehören einander genauso wenig wie die Datschas dem Volk der ehemaligen DDR. Zu diesem Menschen werde ich den Kontakt definitiv weiterpflegen, denn diese Freundschaft ist es mir wert. Lügen hätten alles kaputt gemacht. Ich werde ihn immer wertschätzen, da bin ich sicher.

Was das Berufsleben betrifft...hm da muss ich bis zum Ende des Jahres warten und die richtigen Kooperationspartner ansammeln. Das Projekt in ihren Grundgerüsten steht, die Finanzierung auch. Mir fehlen noch zwei, drei Reisen und eigentlich auch noch das Objekt, wo ich meinen Plan verwirklichen möchte. Zunächst fiel mir Bahrenfeld/Ottensen ein, da ich beide Sparten meiner zukünftigen Kundschaft in meiner Nähe habe. Über meinen Hauptjob, der Medizin im klassischen Sinne kann ich ( hier grad konkurrenzlos) die Einnahmen regeln und über den zweiten Arm meine Vision verwirklichen. Dass ich Menschen, die sich mit dieser Vision nicht identifizieren können, nicht für das Projekt einstellen kann oder als Partner beteilige, ist natürlich klar, denn ein gemeinsames Ziel und ähnliche Wertvorstellungen aller Beteiligten werden das Zentrum halten und keine Egotrips. Nochmal, was den Ort betrifft: es kann auch woanders stattfinden, ich werde schon das richtige Gefühl bekommen, wenn ich irgendwo bin und die Vision über dem Ort steht vor meinem geistigen Auge. Und nochmal für alle: Ich kann mit Esoterik nichts anfangen. Dummerweise oder glücklicherweise kann es auch nicht an einem Ort bleiben, denn die Idee schreit nach globaler Vernetzung. Miriam hatte mich gefragt, wie ich so leben kann, die Vision vor den Augen, aber es nicht sofort umsetzen. Ganz einfach:

1) ich habe private Verantwortung.

2) die Vision läuft nicht davon, ich lebe damit und ich würde mich wundern, falls jemand mit ähnlichem beruflichem background wie ich auf dieselbe Idee käme. Falls ja, ist es auch nicht tragisch, ich habe ja noch Plan B oder schlage vor, zusammen zu arbeiten

3) Es erfordert schon strategisches Handeln. Eine Umsetzung kann man schnell machen. Aber der Rattenschwanz dahinter...der darf nicht übersehen werden. Der Teufel steckt im Detail. Aus diesem Grunde suche ich noch eine betriebswirtschaftlich starke AgentIn/ManagerIn, die die Planung mitgestaltet und uns diese Aufgabe abnimmt. Vor allem werde ich einen Haufen Angestellte haben. Das bedeutet weitere Verantwortung. Die Leute, die sich mit der Vision identifizieren können und die auch kreativ und produktiv ihren Arbeitsplatz wirklich zu IHREM Arbeitsplatz machen wollen, die sammle ich gerade ebenfalls. Es sind alles intuitive und intelligente Menschen, alles andere wäre auch fehl am Platz. Also wenn das Ding steht, stehen diese schon bereit mit einer Vorstellung davon, wie sie arbeiten wollen und damit wäre die Dynamik von Anfang an drin und nicht mehr aufzuhalten

4) ich weiss, was es bedeutet, selbständig unternehmend zu sein, natürlich nicht in diesem Ausmaß. Mir ist bis jetzt nichts Schlimmes passiert, aber es gibt genügend Menschen in meiner Umgebung aus deren Erfahrung ich sehr viel lernen kann.

5) Miri weiss, dass unsere Visionen an einem Platz nicht zu verwirklichen sind, denn mich zieht es nicht nach Ostdeutschland. Das heisst, wir werden kooperieren und uns gegenseitig helfen. Genau wie sie bin ich global ausgerichtet, aber die Grundideen sind etwas zu unterschiedlich, was toll ist, denn zwei Zentren, die miteinander kooperieren und einander unterstützen, ist etwas Wunderbares und zugleich eine kollektive Bewegung, auch wenn die Arbeitsfelder etwas unterschiedlich sind.

6) auch ein 7-Monatskind kann geduldig sein, wenn er den möglichen outcome sieht und intuitiv auf den richtigen Zeitpunkt wartet. [Nein, bin eigentlich eine Spätgeburt, kam einen Monat zu spät mit langen Fingernägeln und langen Haaren zur Welt und sah wohl zum Fürchten aus:)]

Aus dem Bekanntenkreis habe eine Art Verleumdung erfahren, was ich überraschenderweise relativ schnell weggesteckt habe, da ich derzeit auch stark mit der Schwangerschaft beschäftigt war. Den Grund dazu, den ich eh nicht so ganz verstanden habe, werde ich hier nicht posten, denn die Person reibt sich anscheinend periodisch an diesem Blog auf, weil er sich hierüber angesprochen fühlt. Hier geht es um mich und meine Welt. Falls sich irgendwelche Menschen hier wiederfinden und aggressiv werden, kann es sein, dass ich etwas lebe, was diese Personen nicht können und seien wir mal ehrlich: so unterschiedlich sind Menschen nicht in ihrer Denke, sie leben es eben alle anders aus. Ich nehme mir wenigstens die Zeit, mich mit meinem eigenen Knall zu beschäftigen, sei es dieser Blog oder was anderes. Ich kann dieser Person versichern, falls sie sich je wieder hierhin trauen sollte: Du bist so weit weg aus dem Fokus meines Interesses wie Bildung von einem Sack Reis in China. Mich interessiert weder Dein Privatleben, noch Deine Rückschritte, noch Dein Berufsleben etc.. Unsere Welten sind komplett getrennt und das seit März 2007. Also entspanne endlich und sieh Dir das eigentliche Problem an, welches nicht ich sein kann. Ich werde Dich sowieso auf der Straße übersehen, brauchst also keine Panik zu haben, dass Dein Lügenkonstrukt, was Du aufgebaut hast auf meine Kosten, in sich zusammenfällt, weil ich nichts tun werde. Ich bin sicher, dass die Wahrheit irgendwann ohne mein Zutun an's Licht kommt, aber das kann mir dann auch egal sein. Es ist Dein Gewissen, was Dich quält, nicht ich. Ich bin in Deiner Sphäre nicht mehr verankert, die ist mir zu einsam und zu paranoid und vor allem zu unreif ( sorry, aber das ist die Sprache, die Du verstehst. Mir gefällt gerade auch nicht, was ich hier so schreibe). Wir haben einander total verkannt auf menschlicher Ebene. Auf der anderen weiss ich, dass es nicht hätte anders kommen können. Ich habe Dich nicht geliebt und wollte Dich auch nie um jeden Preis haben, aber ich habe damals an Dein Potenzial geglaubt, weil Du noch einen Glauben an Dich selbst hattest. Ich würde hier nicht weiterlesen an Deiner Stelle...Das ist inkonsequent. Lass endlich los.

So, soviel zu den Geschehnissen der letzten Monate.

Den August werde ich schön feiern und meine Pläne weiter formen.

Schönen Gruß an Mary, bin so gespannt, was Dir alles so passiert demnächst. Aber mir fehlt derzeit ein bisschen die Unternehmerin in Dir. Du hast soviele innere Quellen, die könnten so langsam mal nach außen sprudeln:). Übrigens geht es unserer gemeinsamen Patientin, Frau F. sehr gut, ich habe noch mal nachtelefoniert. Du hast Deinen Job super gemacht. Jeden, bei dem die Indikation steht, schicke ich ab jetzt zu Coach Wiese :)

Einen wundervollen Tag und einen wunderschönen Restsommer wünsche ich allen, die hier mitlesen.

4 Kommentare:

Mary On Planet Earth hat gesagt…

das ist ja wundervoll, dass es frau F gut geht, danke fürs nachtelefonieren! hach das freut mich sehr für sie... :)

im moment ist unternehmerich nicht viel drin... ich scheine wirklich eine erholung zu brauchen, die mir hier von bellaB einfach so geschenkt wird (heut abend fahren wir in die berge, herrlich). sie baut mit ihrer schwester gerade ein netzwerk-projekt auf (sie "vertreiben" dann auch bücher, vielleicht was für den lila reiter?) und ich übernehme für sie den blog: zeitgeist.

ansonsten passiert dennoch einiges, innerlich, die bigmamma guckt seit gestern nicht mehr ganz so zornig, dafür meldet sich seit vorgestern mal wieder eine bronchities.

das unternehmerische kommt schon wieder... im moment bin ich einfach etwas richtungslos. schwierig, dann energie zu bündeln!

liebe grüße, marymi :)

Good Night Sun, Good Morning Moon hat gesagt…

Hola:)
na ja, das kommt sicher noch. Die letzten Wochen waren ja auch anstrengend für Dich. Für die Bronchitis:
Echinacea Tropfen oder Tabletten.
Wirkt bei mir Wunder. War mir letztes Mal nicht eingefallen. Wirkt nur nicht bei Rauchern so richtig.

Der Lila Reiter ist nicht mehr im Stall, aber warum nicht.

Viel Spaß in den Bergen!!:)

Mary On Planet Earth hat gesagt…

dh lila reiter ist schon vergeben? ja wunderbar!! wenn es passt, kann es aber auch einfach bei vivissima (in drei wochen stehts web) einfach als link mit drauf!

war heute beim ostheopaten... abgings. in sachen bronchities. jetzt ists bei mir gelandet, körperlich... selbst bigmama fühlt und leidet mit. schrecklich hats sich angefühlt, aber das kennst Du ja, hast es selbst schon bei mir mal gefühlt. jetzt ist es "körperlich" angekommen, puh.

mal schauen, wie ich die beiden seiten integrieren kann...

(echinacea hat früher nicht geholfen, muss es anders lösen)

ein schönes wochenende Dir! und ich hoffe, er ist nicht zurück, rasend, das kam vorhin in Deinem eintrag rüber...

:)

Good Night Sun, Good Morning Moon hat gesagt…

Nee, das Rasen bekomme ich nicht mehr mit, bin zu weit weg, aber mental. Auch egal, denn selber schuld, sagt der Lila Reiter ja auch:). Alles, was uns passiert, haben wir im Grunde selbst zu verantworten in der alten Welt. Das kapieren viele Leute einfach nicht. Anonym surfen sollte auch gelernt sein, da reichen oldskooltechniques nicht. Das Gezeter von denen muss ich muss wirklich nicht mehr antun. Das fuehlt sich sowas von nach Undifferenziertheit an, dass es schon langweilig ist. Ein gemBek sagte: sie haette es selbst getan, um auf die Probe zu stellen und so wie ich ihn kenne, kommt mir das mittlerweile plausibel vor. Wuerde zu sowas Pathologischem auch passen als Gegenpart.